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  Holz von Hier - Faktor Standort

Döpfner verzichtet auf Tropenholz





EIN GEFÄLLTER BAUM IST UNWIEDERBRINGLICH WEG? NICHT UNBEDINGT!

ENTSCHEIDEND IST, WO DIESER BAUM GEFÄLLT WURDE! 
 

Holz ist ein Rohstoff.
Holz ist reichlich vorhanden.

Warum ist es also so wichtig, 
wo ein Baum gefällt wird?

Weil Holz ein nachwachsender Rohstoff ist,
aber nur dann, wenn auch ein neuer Baum gepflanzt wird!
Nachhaltige Holzwirtschaft ist in Europa mittlerweile selbstverständlich. Organisationen wie FSC1 und PEFC2 zertifizieren die nachhaltige Waldbewirtschaftung weltweit.
 
Allerdings reicht der Arm dieser Kontrollorgane längst nicht in alle Waldgebiete unseres Planeten. Weltweit sind nur wenige Länder weitsichtig genug, die langfristigen Vorteile einer zertifizierten, nachhaltigen Forstwirtschaft über den Profit zu stellen. Und die eventuelle Weitsicht einer Regierung ist allzuoft machtlos gegen die unstillbare Geldgier unzähliger skrupelloser Waldausbeuter.
 
Importierte tropische Schnitthölzer stammen zu ca. 
54 % aus Asien (Malaysia, Indonesien), zu ca. 41 % aus Afrika und zu ca. 5 % aus Brasilien. Der Großteil des importierten Tropenholzes rekrutiert sich aus den bedrohten – aber trotzdem stark nachgefragten – Arten Meranti und Sipo.Und die Böden in Malaysia speichern überdurchschnittlich viel Kohlenstoff, der bei der Rodung freigesetzt wird! 3
 
In Malaysia gibt es so gut wie keine, im Sinne nachhaltiger Bewirtschaftung, zertifizierten Waldflächen. Man muss also davon ausgehen, dass Holzimporte von dort grundsätzlich aus illegalem Raubbau oder zumindest aus hochgradig unsicheren Quellen stammen. Mit anderen Worten: Holz aus Malaysia wird einfach nur gefällt. 
 
Wo ist ein gefällter Baum also
wirklich unwiederbringlich weg?

 

 

 





 
 
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